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Nick Fudge

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Nick Fudge

Konzept

Nick Fudge ist ein Konzeptkünstler, Maler und Digitalkünstler. Fudge ist ein digitaler Pionier, der seit 1994 mit neuen Medientechnologien arbeitet. Zwei wichtige Beiträge seiner Arbeiten nehmen die aufkommenden theoretischen Felder des digitalen Materialismus und der Medienarchäologie vorweg.

Fu...
Nick Fudge ist ein Konzeptkünstler, Maler und Digitalkünstler. Fudge ist ein digitaler Pionier, der seit 1994 mit neuen Medientechnologien arbeitet. Zwei wichtige Beiträge seiner Arbeiten nehmen die aufkommenden theoretischen Felder des digitalen Materialismus und der Medienarchäologie vorweg.

Fudge listet seine (ungedruckten und nicht ausgestellten) digitalen Werke mit einem offenen Datum (1994-) auf, das das Jahr angibt, in dem er mit der Herstellung digitaler Werke begann; ein Fertigstellungsdatum wird erst angegeben, wenn ein Werk entweder gedruckt und/oder ausgestellt wurde - zum Beispiel 1994-2015. Fudges eigenwillige Indexierung seines digitalen Oeuvres soll das völlige Fehlen visueller (oder gar versteckter) Pentimenti markieren, die in das Material bearbeiteter digitaler Bilder eingebettet sind; Änderungen an einem digitalen Bild werden als (versteckte) Dateimetadaten aufgezeichnet.

Fudge nähert sich der digitalen Kunst aus der Perspektive eines traditionellen Malers, der eng mit einer Reihe von Kunstbewegungen und Signalwerken aus dem westlichen Kanon arbeitet. Sein besonderes Interesse gilt den Werken und Methoden der alten Meister, der Modernisten und der Nachkriegskünstler wie Jasper Johns und Robert Ryman. Für Fudge stehen diese gegensätzlichen Geschichten und Stile in einem bestimmten Kontext, der dieses erweiterte Atelier mit dem breiteren westlichen Kanon in Einklang bringt.

Fudge stellt in seinen Gemälden oft kontrastierende Stile und Maltechniken in einem einzigen Kunstwerk nebeneinander und bedient sich dabei einer Technik der asynchronen Aneignung kunsthistorischer Malstile. So kann ein einziges Gemälde beispielsweise die Werke von Pablo Picasso, Jasper Johns und Robert Ryman paraphrasieren. Fudge behandelt den Stil als einen bereits existierenden kulturellen Code, der für die Aneignung und Wiederverwendung in neuen Kontexten offen ist. Besonders bemerkenswert ist, dass der Künstler in seinen digitalen "Gemälden" eine Reihe von Malerei-"Stilen" als Stil-as-Simulacra überarbeitet.

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Biografie

Nick Fudge (1961, London, Vereinigtes Königreich) wird mit der Generation der YBA (Young British Artist) in Verbindung gebracht. Er wird oft als radikaler, unkonventioneller und schwer fassbarer Künstler beschrieben - ein "Rebell", wie der Kunstkorrespondent der Times, Jack Malvern, sagte. Von Anfan...
Nick Fudge (1961, London, Vereinigtes Königreich) wird mit der Generation der YBA (Young British Artist) in Verbindung gebracht. Er wird oft als radikaler, unkonventioneller und schwer fassbarer Künstler beschrieben - ein "Rebell", wie der Kunstkorrespondent der Times, Jack Malvern, sagte. Von Anfang an wandte er sich in einem wahrhaft avantgardistischen Schritt von seinen Goldsmiths-Freunden (Hirst, Lucas, Hume u.a.) ab und lehnte die Kunstwelt der 1990er Jahre ab. Er entschied sich stattdessen, Duchamps Rat an junge Künstler zu befolgen und in den "Untergrund zu gehen, im Verborgenen zu arbeiten und die Rezeption seiner Arbeit zu verzögern. 25 Jahre lang arbeitete Fudge im Verborgenen an seinen metamodernen Gemälden und seinem komplexen digitalen Oeuvre.

Als digitaler Pionier begann Fudge 1994 mit der Anfertigung seiner ersten digitalen Werke. In den folgenden zehn Jahren nahm sein Werk die aufkommenden Bereiche der Medienarchäologie und des digitalen Materialismus vorweg - zentrale Themen der aktuellen Medien- und Kulturtheorie.

Fudges digitales Oeuvre ist ausgesprochen einzigartig - wie die Kulturtheoretikerin An Paenhuysen hervorhebt: "In den 1990er Jahren begann Fudge damit, über das Internet auf eine Art Post-Internet der 2010er Jahre nachzudenken. Aber in den 2010er Jahren ist dasselbe Werk auch eine Erkundung der Medienarchäologie der 1990er Jahre" (SLEEK magazine, 2015).

Indem er die Verzögerung nutzt, um seinen Output zu zügeln, hat Fudge eine Festung der Einsamkeit im Cyberspace errichtet, die es ihm ermöglicht, asynchrone Werke zu schaffen - Werke, die sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft liegen. Auf diese Weise rekonzeptualisiert Fudge etwas von Duchamps Denken für das neoliberale digitale Zeitalter, allerdings aus einer Post-Internet-Perspektive der Apokalypse.

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Gruppenausstellungen

2021 Digital Divide II (Painting in the Age of New Media) - HilbertRaum, Berlin. Nick Fudge | Andreas Lau | Enda O'Donoghue | Römer + Römer | Sandra Schlipkoeter
2020 Digital Divide (Painting in the Age of New Media) - Kunstverein Speyer, Germany. Nick Fudge | Andreas Lau | Römer + Römer
2019 Four Artists - Jardín Nazari - Vélez de Benaudalla, Granada, España
2016 Borderlands - Albus 3 Arts, Northampton.
2016 Self Comes to Mind - Electro Studios, St Leonards-on-Sea.
2015 Obscured by Clouds - Observer Building, Hastings. Nick Fudge | Phil King
2015 Die Lichtenberg Norm - Zwitscher Maschine, Berlin​
2014 王欣 The Gallery (Curated by​ Wan Xin) - Westbund Art & Design Fair, Shanghai
1992 Karsten Schubert Ltd - Nick Fudge | Sarah Lucas | Mat Collishaw | Keith Coventry | Tobias Eyferth. Organised by Michael Landy

Einzelausstellungen

2018 Undo Redo Return (Curated by Daniel Lancaster & Jeremy Akerman) - HSBC HQ, Canada Water,London
2016 Reality Drive:Escape Velocity - Fitzrovia Gallery, London
2016 Reality Drive - Observer Building, Hastings
1994 Indeterminancy: The Displayed, the Hidden & the Unboxed (MFA Graduate show) - Temple University Gallery, Philadelphia

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